DGUV Information 205-003 64 Unterrichtseinheiten

Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten in Bergisch Gladbach

Der Brandschutzbeauftragte unterstützt den Arbeitgeber bei der Umsetzung des betrieblichen Brandschutzes. Die Ausbildung erfolgt nach DGUV Information 205-003.

Der Lehrgang umfasst 64 UE: 4 Tage vor Ort (32 UE) mit Löschübung und Abschlussprüfung, der Rest live online.
☎ +49 160 1215470
✓ DEKRA-zertifizierter Träger ✓ Nach DGUV-Information 205-003 ✓ 4 Tage vor Ort, Rest live online
Für Betriebe aus Bergisch Gladbach, live online

Schulung Sicherheitsbeauftragter an einem Tag

Ihre künftigen Sicherheitsbeauftragten lernen an einem Tag live per Zoom, was § 22 SGB VII von ihnen erwartet. Termine sind Montag, 07.12.2026 und Freitag, 18.12.2026, jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr. 299,00 € je Teilnehmer zzgl. USt, Unternehmen buchen direkt online.

64 UE
Unterrichtseinheiten
4 Tage (32 UE)
vor Ort
16 UE
Fortbildung alle 3 Jahre
DGUV
Zertifiziert

Für wen ist diese Ausbildung?

Mitarbeiter, die im Betrieb für Brandschutz verantwortlich sind oder werden sollen

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Gewerbe- und branchenspezifische Kenntnisse der betrieblichen Abläufe
  • Technisches Verständnis und Kommunikationsstärke

Ausbildungsinhalte

Rechtliche Grundlagen
Brandlehre und Brandrisiken
Baulicher Brandschutz
Anlagentechnischer Brandschutz
Organisatorischer Brandschutz
Brandschutzmanagement

Aufgaben des Brandschutzbeauftragten

  • Erstellen und Fortschreiben der Brandschutzordnung
  • Mitwirkung bei Beurteilungen der Brandgefährdung
  • Beraten bei feuergefährlichen Arbeitsverfahren
  • Organisation der Brandschutzkontrollen
  • Melden von Mängeln und Vorschlagen von Maßnahmen

Regelmäßige Fortbildung

Brandschutzbeauftragte müssen sich alle 3 Jahre fortbilden (Umfang: 16 UE), um ihr Wissen aktuell zu halten.

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Dauer & Kosten

Vor Ort
4 Tage (32 UE)
Live online
32 UE
Unterrichtseinheiten
64 UE

Kosten
auf Anfrage für deinen Betrieb

Bildungsgutschein

Ein Bildungsgutschein ist für diesen Lehrgang bei uns nicht möglich.

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Brandschutzbeauftragter in Bergisch Gladbach: Zertifizierung nach DGUV-I 205-003

Bergisch Gladbach zählt mit rund 112.000 Einwohnern zu den mittelgroßen Wirtschaftsstandorten in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt ist geprägt von einer ungewöhnlich dichten Mischung aus Biotechnologie, Papierverarbeitung und Lebensmittelproduktion, also Branchen, in denen Brandschutz keine Formalität ist, sondern eine operative Notwendigkeit. Gefahrstoffe, Reinräume, Papierstaub und Produktionsanlagen stellen an Unternehmen und ihre Sicherheitsorganisation täglich hohe Anforderungen. Wer in Bergisch Gladbach einen Betrieb sicherer machen will und gleichzeitig die eigene Karriere voranbringen möchte, findet mit der Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten nach DGUV Information 205-003 einen klar geregelten Einstieg in eine gefragte Funktion.

Warum der Brandschutzbeauftragte in Bergisch Gladbach besonders gefragt ist

Die Branchenstruktur der Stadt macht deutlich, warum Brandschutzbeauftragte hier in besonders vielen Betrieben gebraucht werden. Miltenyi Biotec, eines der weltweit führenden Unternehmen für Zellbiologie mit Sitz in Bergisch Gladbach, betreibt Labore und Produktionsstätten, in denen Chemikalien, Druckgase und empfindliche Geräte täglich zusammentreffen. Das stellt an den betrieblichen Brandschutz Anforderungen, die weit über das gesetzliche Minimum hinausgehen. Bei Zanders, dem traditionsreichen Papierhersteller am Standort, ist Brandschutz aufgrund von Staubentwicklung, Maschinenwärme und großen Lagerflächen ein dauerhaftes Thema. Und auch Krüger, bekannt für Lebensmittel- und Getränkeprodukte, betreibt Anlagen, in denen Hygieneauflagen und Brandschutzvorschriften eng verzahnt sind. In allen drei Betrieben und in zahllosen kleineren Zulieferer- und Dienstleistungsunternehmen des Bergisch Glabacher Wirtschaftsraums ist die Stelle des Brandschutzbeauftragten entweder bereits besetzt oder wird mittelfristig gebraucht. Die Funktion wird häufig mit der des Sicherheitsbeauftragten kombiniert, was die Bedeutung und den Verantwortungsumfang noch einmal erhöht. Für Mitarbeiter mit technischem oder organisatorischem Hintergrund öffnet diese Zusatzqualifikation Türen zu einer dauerhaften Funktionsstelle im Betrieb.

Finanzierung in Nordrhein-Westfalen

In der Praxis trägt die Lehrgangsgebühr in vielen Fällen vollständig der Arbeitgeber, denn die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten ist in einer Vielzahl von Betrieben eine gesetzliche oder berufsgenossenschaftliche Pflicht. Wenn dein Unternehmen die Ausbildung im Rahmen seiner Betriebsorganisation anordnet oder dringend benötigt, ist eine Kostenübernahme arbeitsrechtlich und steuerlich in der Regel unproblematisch und für viele Betriebe auch wirtschaftlich sinnvoll. Für Arbeitnehmer, die die Kosten in seltenen Fällen selbst tragen, besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, Weiterbildungskosten steuerlich als Werbungskosten geltend zu machen. Ein Bildungsgutschein ist für diesen Lehrgang bei uns nicht möglich.

Lehrgangsformat: vor Ort und live online

Der Lehrgang umfasst 64 Unterrichtseinheiten: 4 Tage vor Ort (32 UE) mit Löschübung und Abschlussprüfung, der Rest live online. Diesen Präsenzanteil schreibt die DGUV Information 205-003 vor.

Abschluss und Anerkennung: Was das Zertifikat bedeutet

Der Abschluss nach DGUV Information 205-003 und vfdb-Richtlinie 12-09/01 ist der in Deutschland gültige Standard für betriebliche Brandschutzbeauftragte. Es handelt sich dabei nicht um einen IHK-Abschluss, sondern um ein Zertifikat, das die fachliche Qualifikation nach den Anforderungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes dokumentiert. Arbeitgeber, Behörden und Berufsgenossenschaften erkennen dieses Zertifikat als Qualifikationsnachweis an, wenn es darum geht, die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten zu belegen. Für die Karriere in Bergisch Gladbach bedeutet das: Wer dieses Zertifikat vorweisen kann, qualifiziert sich für eine klar definierte Funktion in Betrieben jeder Größe. Ob bei einem Mittelständler im Gewerbegebiet Paffrath oder in einem der großen Industriebetriebe der Stadt, der Bedarf an zertifizierten Brandschutzbeauftragten ist dauerhaft vorhanden. Die IHK Köln, die als zuständige Kammer für den Wirtschaftsraum Bergisch Gladbach fungiert, ist zwar nicht direkt an diesem Abschluss beteiligt, kennt jedoch die Bedeutung dieser Funktion für die regionale Unternehmenslandschaft. Wer die Funktion des Brandschutzbeauftragten mit weiteren Qualifikationen im Bereich Arbeitssicherheit kombiniert, verbessert seine Chancen auf eine feste Stabsstelle in einem der größeren Bergisch Glabacher Betriebe erheblich.